Hamid Baroudi (Global Groove-Pop):
Hamid Baroudi reist zwischen den Welten seiner algerischen Heimat,
dem arabisch-europäischen Bindeglied Spanien und Deutschland; er trifft
Musiker in Ägypten, tüftelt in Japan an Remixen. Und immer wieder, ob
auf Besuchen in Paris oder bei den nomadisierenden Tuareg sucht er das
Gespräch mit den Menschen, denen er zuhört, bei ihnen lebt und ihre
Geschichten und Lieder aufnimmt. Hamid Baroudi ist Vermittler zwischen
den auch im Internet-Zeitalter noch immer entlegenen Geographien, den
unterschiedlichen Lebenswelten und Erfahrungen. Ein Song von Hamid über
die Straßen von Algier hebt den Schleier über der islamischen Welt mehr
als jede dpa-Meldung. Flamenco-Gitarren erzählen uns mehr über die
kulturell geschichtlichen Zusammenhänge von Nordafrika und Europa als
ein Neckermann Trip nach Spanien.
Seine erfolgreiche Zeit als Frontman der Dissidenten brachte Hamid
Baroudi in sechs Jahren in mehreren Tourneen um die Welt. Bereits als
Solist trat er in Bonn zusammen mit Herbert Grönemeyer und Wolf Maahn
vor 200.000 Menschen auf einem Anti-Golf-Krieg-Festival auf. Seine erste
Solo CD wurde im August 1994 direkt Spitzenreiter der European World
Music Charts und sein neuestes Album "Sidi" stieg zum Verkaufsstart
gleich wieder auf Platz sechs ein. Zuletzt holte ihn Peter Gabriel für
seine WOMAD-Festivalserie 2001 in England, Spanien und Japan.
Die Musik, die Hamid Baroudi auf dem Forest Jump Festival präsentieren
wird, läßt sich in keine Schublade pressen. Rai, Ethno, Pop, diese
Begriffe reichen nicht aus, um sie zu beschreiben. Es ist Weltmusik im
wahrsten Sinne des Wortes, mit exotischen Instrumenten, wie den
brasilianischen Timbali Trommeln oder dem Imzad, ein Vorläufer der
europäischen Geige, und Texten ohne Schubidu und I love you.
Als Nomad fühle ich mich überall zu Hause.
Der Rhythmus meines Herzens ist afrikanisch.
Der Ruf meiner Stimme besingt den Orient.
Meine Weltanschauung ist zwar digitalisiert,
aber heute weiß ich, daß mein Blues maurisch
....a salama alikoum. (Hamid Baroudi)
Line-up:
- Hamid Baroudi (Gesang)
- Roman Bunka (Gitarre)
- Holger Wisniewski (Bass)
- Till Mertens (Keyboard)
- Stephan Emig (Schlagzeug)
- Matthias Reuter (Congas, Bongo & Udu)
- Carsten Gronwald (Trompete)
Discographie:
- City No Mad(1994)
- Mad C.T. Mix(1996)
- Five(1997)
- Sidi(2001)
Pressespiegel:
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"Ein Leben wie ein Weltempfänger. Die Sprachen und die Musik der Welt
sind nur einen kleine Bewegung des Drehknopfes am Radio entfernt. Kaum
merklich fließen sie ineinander: Die zeitlos-schönen Weiten der Sahara,
die lebhafte Teestube in Algier, die Vorstädte von Paris, die
Multikultur in Berlin; Hamid Baroudi ist weltweit bekannt als Komponist,
Sänger, Musiker und Produzent von Weltmusik, Ethno-Pop, Hiphop." (Sonntagszeit)
"Er ist wieder da mit dem neuen Album Sidi, das aus zwölf Liedern
besteht, die Baroudi auf Arabisch, Französisch, Englisch und sogar
Spanisch singt. Baroudi, natürlicher denn je, nimmt uns mit Sidi auf
eine musikalische Reise mit, die uns von Jazz, über Diwan zu Afro-Latin
führt." (Algérie Liberté)
"Hamid Baroudis Musik hat etwas Magisches." (Le Matin)
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